Homeoffice. Wie Raumgestaltung unsere Produktivität beeinflusst.

Ob konzentriert oder zerstreut – oft entscheidet der Raum mit. Wer sein Homeoffice einrichten will, sollte Licht, Farben, Möbel und Ordnung zuerst mitdenken. So wird der Arbeitsplatz zuhause produktiver und fühlt sich gleichzeitig wohnlich an.

Licht, Farbe und Luft: die Basis für Fokus

Tageslicht ist der beste Produktivitäts-Booster. Ein Arbeitsplatz nahe am Fenster, ergänzt durch blendfreies Licht am Schreibtisch und eine indirekte Lichtquelle im Raum, entlastet die Augen und hält länger wach. Ruhige Farben wie Beige, Sand, Grau oder Salbeigrün unterstützen Konzentration, während kleine Akzente – etwa in Blau, Terracotta oder Ocker – Energie geben. Auch frische Luft hilft: regelmäßiges Stoßlüften oder Pflanzen verbessern das Raumgefühl spürbar.

Ergonomie beginnt mit den richtigen Möbeln

Ein guter Stuhl, die passende Tischhöhe und ein Monitor auf Augenhöhe verhindern Verspannungen und machen lange Arbeitstage leichter. Wer flexibel bleiben will, profitiert von Sitz-Steh-Lösungen oder höhenverstellbaren Tischen. Besonders in kleinen Wohnungen sind multifunktionale Möbel praktisch: ausziehbare Tische, Regale als Raumteiler oder Sideboards mit Stauraum, die Arbeiten und Wohnen unauffällig verbinden.

Ordnung, Zonen und Akustik

Aufgeräumte Flächen sind echte Konzentrationshelfer. Kabelmanagement, geschlossene Schränke und klare Ablagen für Technik oder Unterlagen reduzieren visuelles Chaos. Wichtig ist auch eine sichtbare Arbeitszone: ein Teppich, ein Regal, eine Pflanze oder ein Paneel trennt das Homeoffice optisch vom Wohnbereich. Teppiche, Vorhänge oder Filzelemente dämpfen Geräusche und schaffen Ruhe – vor allem in offenen Grundrissen.

Persönlich, aber nicht überladen

Ein paar bewusst gewählte Dinge motivieren: Pflanzen, ein Bild, ein Lieblingsobjekt. Weniger ist hier mehr, damit der Kopf frei bleibt. Für Videocalls wirkt ein ruhiger Hintergrund professionell – am besten mit neutralen Flächen oder einem Regal, das nicht vollgestellt ist, sondern kuratiert aussieht.

Routinen helfen beim Umschalten

Ein fester Arbeitsplatz, ein kurzer Start-Moment am Morgen und ein klares Feierabend-Signal machen Homeoffice leichter. Raumgestaltung unterstützt das Umschalten: Licht am Abend wärmer stellen, Arbeitsmaterialien verstauen und bewusst den Laptop zuklappen – so endet Arbeit sichtbar und der Wohnraum gehört wieder dir.